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Ein Awarness Film über Demenz

Derzeit leiden ca. 100.000 Menschen in Österreich an Demenz. Bis 2050 wird die Zahl der Erkrankten auf ca. 230.000 Personen steigen. 

Gepaart mit den persönlichen Erfahrungen aus unserem Bekannten- und Familienkreis, haben wir den Drang verspürt, diese Thematik mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. 

Denn Demenz ist eine Krankheit, die Jede:n treffen kann. Unser Ziel war es einen Film zu schaffen, der auf ehrliche Art und Weise schwierige Lebenssituationen von Erkrankten beleuchtet.

"Der Seele Freude ist es im Herzen
wirksam zu sein."

Hildegard von Bingen

Die Worte zum Film

Unsere persönlichen Erfahrungen fanden in einem Gedicht Raum. 

Deine Worte, die weiß ich nicht mehr, aber was ich fühle, das vergesse ich nicht.

Ich liebe jeden Augenblick wie du.
Ich fühle jeden Augenblick in mir.
Ich lebe jeden Augenblick.

Doch manchmal verdeckt der Nebel meine Sicht.
Schwarze Wolken füllen meinen Kopf. Meine Welt wird trüb.
Mir entschwindet der Gedanke, der Moment, das eigene Ich.
Schau mich an, vielleicht spürst du wo ich gerade bin.

Alles was ich war, alles was ich bin, alles ist, solange du mich nicht vergisst.
Denn meine Liebe, meine Zuneigung , meine Leidenschaft, das alles lebt.
Du bist mein Licht, wenn ich im Dunkel versinke.
Auch wenn meine Augenblicke langsam verschwimmen. Auch wenn Ich verschwimme.

Ich lebe.
Ich fühle.
Ich liebe.

Vergiss mich nicht, denn vielleicht hab ich mich schon vergessen.

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Der Weg zum Film 

Vorbereitung ist alles! 

Um einen reibungslosen Dreh zu gewährleisten, legten wir viel Wert darauf, gut vorbereitet zu sein. Auf Basis des Gedichts entwickelten wir ein Drehbuch. Wir verbrachten 2 Tage mit der Suche nach der passenden Außen-Location. Durch unseren Kameramann Daniel fanden wir eine Wohnung, deren Ausstattung schon sehr unseren Wünschen entsprach. 

Bei der technischen Begehung mit Daniel und unserer Szenenbildnerin Winnie gingen wir unsere Shotliste, die Lichtsetups und die nötigen Änderungen der Ausstattung durch. Außerdem machten wir ein Storyboard, um unsere Auflösung zu testen und weiter zu verfeinern. Mit der Finalisierung des Drehplan stand einem erfolgreichen Dreh nichts mehr im Weg. 

Ich lebe. Ich fühle. Ich liebe.

Jeder Augenlick (2021)

Vergiss mich nicht, denn vielleicht hab ich mich schon vergessen.

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Was gut werden soll, braucht Zeit

Zwei Tage Dreh, zwei Wochen Schnitt, zwei Monate Arbeitszeit

Nach unserer umfangreichen Vorbereitung setzten wir das Drehbuch Dank unseres Teams in zwei Drehtagen um. Unser Augenmerk lag auf der Bildsprache und der Schauspielinszenierung.
Wir griffen die Bildwelt des Gedichts in der Lichtgestaltung auf und setzten die Stimmung von düsteren Regentagen in Kontrast zu Wolkenbrüchen und den darauf folgenden Sonnenschein. 

Durch lange Takes gaben wir unseren Darstellerinnen die Möglichkeit, vollends in die Charaktere einzutauchen und sich der Geschichte hinzugeben. So entstand ein gefühlsbetontes Zusammenspiel zwischen den Darstellerinnen und der Kamera.
Im Schnitt nahmen wir uns Zeit, um der Tragweite des Themas gerecht zu werden, unsere Entschlüsse wirken lassen und mit Distanz beurteilen zu können. 

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Der Ton zum Film

Ein Bild ist immer nur so gut,
wie der Ton dazu.

Besonders die auditive Ebene war eine besondere Herausforderung. Wir erschuffen eine subjektive, immersive Welt, die sofort einen Anknüpfungspunkt für das Publikum schafft.

Unsere Sounddesignerin und unser Komponist arbeiteten intensiv zusammen, um ein verwobenes Geflecht aus Musik und Geräuschkulisse zu schaffen. 

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Dritter.Akt Film OG
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